Tierliebe

Modernste Diagnostik und Therapie für die Gesundheit Ihres Kleintieres. Über 500 Operationen werden jährlich in unserer Kleintierpraxis durchgeführt. Die Narkoseüberwachung ist mit ständiger EKG-, Blutdruck- und Blutgaskontrolle gewährleistet. Bei Bedarf kann der Patient künstlich beatmet werden. Unsere Praxis verfügt über eine schonende moderne Inhalationsnarkose mit Isofluran; diese wird bei chirurgischen Eingriffen und gegebenenfalls bei Röntgenuntersuchungen eingesetzt In Zusammenarbeit mit Speziallabors können wir Diagnostik von parasitologischen, virologischen, bakteriologischen und mykologischen Erkrankungen durchführen. mehr ...

Notruf: 089 - 90 86 70

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  • Innere Medizin und Diagnostik

    Laboruntersuchungen: In Zusammenarbeit mit Speziallabors können wir Diagnostik von infektiösen Erkrankungen durchführen. Nur so können Organerkrankungen eindeutig diagnostiziert, Erfolge in der Therapie kontrolliert sowie Intensivpatienten optimal betreut werden.

    Endoskopie:

    Die Technik der Endoskopie kann zur Ursachenfindung für Erkrankungen in vielen Körperregionen dienen. Es stehen dafür in diversen Größen flexible und starre Endoskope inclusive Kamerasystem zur Verfügung.

    1. Endoskopie der oberen Atemwege
    Die Spiegelung der oberen Atemwege umfaßt bei Hund und Katze die Nase, den Maul-Rachen-Raum, den Kehlkopf, die Luft- und die Speiseröhre. Die Untersuchung läßt sich beim Kleintier nur unter Narkose durchführen. Unter Sichtkontrolle kann auch in einem diagnostisch ansonsten nur schwer zugänglichen Gebiet, wie z. B. der Nasenhöhle Tumore, Entzündungen, abgeschluckte oder eingeatmete Fremdkörper und Verletzungen erkannt werden.
    Mittels einer Biopsiezange können Fremdkörper und kleinere Tumore entfernt bzw. eine Gewebeprobe des veränderten Gewebes entnommen und zur weiteren Untersuchung an ein weiterführendes Labor verschickt werden. Ähnlich verhält es sich in der Diagnostik von Entzündungen, die mit Hilfe einer Tupferprobe auf die Keimart und das Ansprechen auf Antibiotika getestet werden.

    2. Endoskopie des Magen-Darm-Traktes
    Die Spiegelung des Verdauungstraktes erfolgt mit einem flexiblen Endoskop, dieses kann sich im zum Teil verwinkelten Magen-Darm-Trakt den Gegebenheiten besser anpassen und hat die Möglichkeit ' um die Ecke' schauen zu können. Die Endoskopie beim Kleintier erfolgt unter Narkose. Das Endoskop wird unter Sichtkontrolle über die Maulhöhle in die Speiseröhre vorgeschoben. Schon dort können erste Hinweise einer Erkrankung gesehen werden. Es wird die Schleimhaut, die Wanddicke und der Inhalt überprüft. Beim Vorschieben in den Magen werden durch einen Rundumblick mögliche Erkrankungen erfasst und es können Proben des Mageninhaltes, kleine Gewebsproben der Magenschleimhaut oder von Tumoren entnommen werden, die unter dem Mikroskop oder im Labor weiter untersucht werden. Die Endoskopie ermöglicht im Vergleich zum Röntgen eine größere Bandbreite der Untersuchungsmöglichkeiten, da der Tierarzt mit bloßem Auge die Magenwand auf Veränderungen absuchen und sich durch die Kamera verdächtige Bereiche vergrößert ansehen kann.

    3. Endoskopie des Dick- und Enddarm
    Folgende Erkrankungen lassen die endoskopische Untersuchung des Dickdarms anraten: Kotabsatzbeschwerden, chronische Verstopfung, Blut im Kot und Polypen. Als Voraussetzung für diese Untersuchung muß der Dickdarm frei von Kotmassen sein, das wird durch 12- 24 stündiges Fasten erreicht. Die wenigsten Kleintiere lassen sich die Spiegelung des Dickdarms ohne Narkose gefallen, um negative Erfahrungen der Tiere zu vermeiden, empfehlen wir zur Untersuchung wenigstens eine tiefe Sedation.
    Nach Einführen des Endoskops wird unter Sichtkontrolle die Schleimhaut des End- und Dickdarms beurteilt und auf Auflagerungen, Verdickungen, vermehrte Rötungen oder Zubildungen untersucht. Mit einer kleinen Biopsiezange oder Bürste können notfalls kleine Gewebsstücke aus der Schleimhaut entnommen und unter dem Mikroskop weiter untersucht werden.

     

    4. Endoskopie der Bauchhöhle
    Die Spiegelung der gesamten Bauchhöhle ist angebracht bei Erkrankungen, deren Ursache weder durch eine Blutuntersuchung, noch durch andere technische Hilfestellungen, wie das Röntgen oder Ultraschall zu lösen sind und die es erforderlich machen, die Organe des Patienten mit Hilfe einer Kamera genau zu untersuchen. Dies ist kurzer und kleiner Eingriff  für das Tier, muss aber in Vollnarkose durchgeführt werden. Es wird im Bereich des Nabels ein kleiner Einschnitt gesetzt, über den die Kamera in die Bauchhöhle eingeführt wird. Die Bilder der Kamera werden auf einen Fernsehmonitor übertragen. Zunächst verschafft man sich einen Überblick über alle Organe der Bauchhöhle und konzentriert sich dann auf das Zielorgan. Dabei wird die Oberfläche, die Größe und die Struktur des Organs beurteilt. Mit Hilfe einer Biopsiezange können kleine Gewebeproben entnommen werden, die in Speziallabors weiter untersucht werden. Außerdem kann Flüssigkeit, die sich krankheitsbedingt in der Bauchhöhle angesammelt hat, entnommen werden und zur Diagnosefindung beitragen.

    EKG: Zur Diagnostik der verschiedenen Herzerkrankungen ist die EKG-Untersuchung unerlässlich.

    Ultraschall:

    Im Einsatz ist ein hochwertiges Ultraschallgerät mit Farbdoppler, das sowohl im Rahmen des Herzultraschalls, der Inneren Medizin. als auch der Gynäkologie eingesetzt wird.

    Digitales Röntgen:

    Die Praxis besitzt eine moderne, digitale Röntgenanlage, die hochwertige, computergestützte Bilder bei minimaler Strahlenbelastung garantiert.

    Augen:

    Mit verschieden optischen Geräten sind wir in der Lage, Augen gründlich zu untersuchen, auch Operationen am Auge werden regelmäßig durchgeführt.

  • Chirurgie

    Operationen am Kopf und Hals:

    Es werden Nasen-, Zahn- oder Kehlkopfoperationen sowie Zahnextraktionen und alle weiteren Gebisskorrekturen vorgenommen.

    Orthopädie:

    Es werden orthopädische Eingriffe, wie das Verschrauben von Knochenbrüchen, Sehnen- oder Gelenkoperationen und Bandersatz nach Bänderrissen vorgenommen.

  • Gynäkologie

    Sterilisation/Kastration:

    Die Kastration der Hündin wird nach zwei Methoden angeboten

    konservativ: Entfernung der Eierstöcke mittels Bauchschnitt,

    Leinenzwang und Leibchen für 1 Woche. Vorteil: kostengünstig

    Endoskopisch/ laparaskopisch: Entfernung der Eierstöcke mittels Endoskop (Schlüssellochoperation):

    Vorteil:

    kein Ruhighalten des Hundes und kein Leibchen, kein Fäden ziehen nötig.

    Die endoskopische Kastration ist eine relativ neue Operationstechnik in der Tiermedizin. Hierbei werden der Hündin ähnlich wie bei der konventionellen Operationsmethode minimal invasiv die Eierstöcke entfernt. Bei der endoskopischen Kastration werden drei kleine Einstiche gelegt. Der erste wird im Bereich des Nabels plaziert, um die Kamera einzuführen. Mit dieser verschaffen sich die Operateure zunächst einen Überblick über die Organe der Bauchhöhle, so dass Auffälligkeiten durch die hochauflösende Kameratechnik auf einem Monitor direkt erkannt werden können. Durch zwei weitere Öffnungen rechts und links in der Leiste werden die endoskopischen Instrumente eingeführt, mit denen der Operateur die Eierstücke erfaßt, abbindet und entfernt. Über den Bildschirm, der das Operationsfeld vergrößert darstellt, sieht der Operateur detailgetreu, was er tut.
    Nach Entfernen der Instrumente und Kamera werden die drei Öffnungen mit einem selbstauflösenden Faden verschlossen. Die Fäden werden in der Haut versenkt, das Fädenziehen nach 10 Tagen entfällt.

    Die Vorteile der endoskopischen Kastration liegen in:
    - der kleinen Wundfläche. Die Hündin hat einen bedeutend geringeren Wundreiz und Wundschmerz, was sie vom Lecken an der Naht und Aufbeißen derselben abhält und Zwangsmaßnahmen wie z. B. den Halskragen erübrigt
    - die Patienten sind durch eine schonende Narkose schnell wieder fit und können in der Regel nach 2-3 Stunden die Praxis wieder verlassen. Die Hunde können nach der Operation bedenkenlos wieder laufen und spielen
    - die Hündinnen haben nach der Operation kaum Schmerzen, da eine große Bauchnaht nicht mehr erforderlich ist. Dieser Aspekt ist auch im Hinsicht auf den Tierschutz zu sehen.

    Besamung:

    Die künstliche Besamung mit Frischsamen wird unter ständiger Ultraschallkontrolle durchgeführt. Fruchtbarkeitsstörungen werden diagnostiziert (Blutuntersuchungen, Ultraschuntersuchungen) und therapiert.

  • Stationärer Aufenthalt

    Stationärer Aufenthalt:

    Selbstverständlich können alle Tiere bei Bedarf zur Dauerüberwachung und Intensivtherapie stationär aufgenommen werde

  • Vogelpatienten

    Vogelpatienten:

    Vögel werden von unserer Vogelspezialistin zu vereinbarten Terminen untersucht und behandelt