Tierhaltung

Hier finden Sie Hinweise, was es vor der Anschaffung eines Tiers zu bedenken gilt sowie wichtige Informationen zur artgerechten Haltung und Fütterung der einzelnen Tierarten.

  • Hamster

    Die nächtlichen und kurzen aktiven Phasen sind maßgebliche Gründe, warum Hamster nicht für kleinere Kinder geeignet sind. Handelt es sich um ein etwas älteres Kind, müssen Sie je nach Einstellung des Kindes abwägen. Ein Hamster ist wegen seiner geringen Größe und Zerbrechlichkeit kein Streicheltier. Richtig zahm werden die wenigsten Hamster. Einige lassen sich ohne größere Gegenwehr auf die Hand nehmen, doch die meisten Hamster mögen es nicht.

    Bitte stellen Sie Ihrem Tier keine Plastikkäfige und kein Kunststoffzubehör zur Verfügung. Es sollte großen Wert auf natürliche Materialien und abwechslungsreiche Ernährung, wie Frisch- und Lebendfutter gelegt werden. Nähere Informationen: http://www.diebrain.de/hi-index1.html

  • Hund

    Zuallererst sollte man bei einer Anschaffung eines Hundes prüfen ob man genügend Zeit, Pflege, Platz und Geld hat. Falls sie zur Miete wohnen sollten sie vorher abklären ob Hunde gestattet sind.

    Egal ob es regnet, stürmt oder schneit ein Hund muss mindestens drei Stunden am Tag Gassi geführt werden.

    Auch die Erziehung und das Training kostet viel Zeit, Geld und vor allem Geduld.

    Bitte beachten sie, dass ein Hund nicht mehr als sechs Stunden alleine Zuhaue sein sollte und Welpen benötigen sogar eine Daueraufsicht.

    Im Laufe eines Hundelebens kommen mindestens Kosten von 5000€ auf sie zu für Tierarzt, Futter, Steuern und Spielzeug. Große Hunde können deutlich mehr kosten. Sie sollten sich auch im klaren sein, dass wenn sie den Hund nicht mit in den Urlaub nehmen können er in eine professionelle Hundepension gebracht werden muss.

    Trotz all den negativen Fakten bringt ein Hund eine deutliche Steigerung der Lebensqualität.

     

  • Kaninchen

    Als aller erstes sollte man bei Kaninchen und Meerschweinchen beachten, dass sie alleine nicht glücklich sind, da sie sehr soziale Tiere sind. Man sollte sich immer zwei Tiere zusammen anschaffen, allerdings nie Meerschweinchen und Kaninchen zusammen, da sie eine komplett andere Laut- und Körpersprache haben und sich gegenseitig verletzen können, deshalb immer zwei Tiere einer Art.

    Männliche Kaninchen sollte man unbedingt kastrieren, da sie sexuell frustriert werden, wenn sie ihrem Naturtrieb nicht folgen können. Dies kann sich z.B. in Futterverweigerung ausdrücken und bis zu massiven Bissverletzungen bei dem schwächeren Artgenossen führen.

    Hat man nicht die Möglichkeit sein Kaninchen draußen zu halten, ist eine Haltung im Haus natürlich auch möglich. Es sollte beachtet werden, dass man ein großes Gehege aufbaut in dem sie hoppeln und Männchen machen können. Der Standort des Geheges ist auch eine wichtige Entscheidung, da Kaninchen es nicht zu warm mögen und durch Heizungsluft Schäden am Atmungsapparat davontragen können.

    Wenn man Kaninchen in der Wohnung frei laufen lässt bitte nicht vergessen, die giftigen Pflanzen weg zu stellen, Kabel durch Kabelschläuche sichern und Balkone und Treppen so abzuriegeln das sie nicht runter springen können.

    Ein Häuschen für jedes Kaninchen sollte im Gehege stehen und eine Toilette für alle Kaninchen, das möglichst nicht in der Nähe vom Futter steht. Spielzeug finden Kaninchen super wie z.B. Papprollen, Kartons, Äste, Heuwagen oder Ähnliches.

    Bei einem Außengehege sollte man zusätzlich darauf achten, dass die Kaninchen keine Metallgitterstäbe haben, an denen sie im Winter mit den Zungen festkleben können, eine überdachte Futterstelle und einen Insektenschutz, vor allem vor Fliegen haben, da diese Krankheiten auf Kaninchen übertragen. Diese Krankheit nennt sich Myxomatose, gegen diese sollte geimpft werden.

    Des Weiteren sollte darauf geachtet werden das Kaninchen immer Futter, vor allem Raufutter wie Heu zur Verfügung haben. Trockenfutter mit Getreide sollte wenn dann nur sehr wenig (ein Teelöffel pro Tier) gefüttert werden. Man kann aber auch komplett darauf verzichten, da Kaninchen zu Übergewicht neigen. Es sollte regelmäßig kontrolliert werden ob die Kaninchen fest und viel kötteln. Die Zähne und krallen sollten beim Tierarzt in regelmäßigen Zeitraum gekürzt werden.

  • Katze

    Ein Haustier zu halten ist wie einen Mann im Hause zu haben, das heißt, aus dieser Situation ergeben sich gewiss große Vorteile: einerseits bist Du nicht allein, der Partner ist meist angenehm, und die Mäuse fürchten sich vor ihm. Andererseits verursacht er aber mehr Arbeit und ist manchmal unordentlich oder - bei falscher Erziehung - sogar unsauber. Wenn Du Dir ein Haustier anschaffen willst, dass nicht in einem Käfig gehalten werden muss, wird Deine Wahl fast zwangsweise auf eine Katze oder einen Hund, oder sogar auf beide fallen. Die Liebe zur Katze allein genügt nicht. Wenn Du das Tier wirklich liebst und respektierst, musst Du Dich zuerst fragen, ob Dein Haus und Deine Lebensgewohnheiten ihm behagen können. Wenn Du jede Woche ein paar Nächte auswärts verbringst oder wenn Du normalerweise eher um Mitternacht als am frühen Abend heimkommst und das Haus in der Morgendämmerung verlässt, wird keine Katze in Dir den idealen Besitzer sehen. Katzen sind sehr sauber. Sie sind die saubersten Haustiere überhaupt. Katzen kommen mit allen Situationen zurecht und akzeptieren das Leben so wie es kommt. Katzen erfreuen Dich durch ihre Spiele, respektieren aber auch Dein Bedürfnis nach Ruhe.

    Es gibt viele Umstände, die eine Hundehaltung unratsam machen, einer Katze aber ein sehr angenehmes Leben ermöglichen. Wenn Du in einer Wohnung lebst und tagsüber nicht zu Hause bist, kannst Du Dir den Gedanken an einen Hund aus dem Kopf schlagen, doch unter bestimmten Voraussetzungen könnte eine Katze - oder noch besser zwei Katzen, die sich gegenseitig Gesellschaft leisten - sich dabei ganz wohl fühlen. Was soll man aber unter bestimmten Voraussetzungen verstehen? In gewissen Mietverträgen ist Hundehaltung ausdrücklich untersagt, während gegen den Besitz von Katzen nichts eingewendet wird. Wichtiger aber ist die Frage, was für die Katze selbst annehmbar ist. Du solltest die engere Wohnung regelmäßig verlassen und die Katze in der näheren Umgebung des Hauses aufhalten lassen.

    Wohnungen sind problemlos, wenn Du den Hauseigentümer von der Notwendigkeit einer Katzentüre überzeugen kannst. Wenn Du im ersten Stockwerk oder noch höher wohnst, musst Du Deine Phantasie vielleicht etwas mehr anstrengen. Vielleicht gibt es am Haus ein Vordach, über das die Katze bequem Dein Fenster erreichen kann. Manche Katzen lernen auch eine Katzenleiter zu benutzen. Natürlich birgt der freie Ausgang für Deine Katze gewisse Gefahren. Es ist aber auch unerfreulich, eine Katze in der Wohnung eingesperrt zu halten, wo sie sich tagelang zu Tode langweilt und wo ihr die Fütterungszeiten die einzige Abwechslung bieten. Du brauchst Dir keine Zeit zu nehmen, Deine Katze auszuführen, musst sie aber füttern, manchmal kämmen und bürsten und Dich auf jeden Fall oft mit ihr beschäftigen. Die meisten Anfänger-Katzenhalter lassen sich von einem jungen Kätzchen verführen, das lebhaft, spielfreudig, unterhaltend und abhängig ist. Vergesse aber niemals, dass ein Kätzchen zu einer Katze heranwächst. Ein Kätzchen hast Du in den ersten sechs Monaten, die Katze aber bis an ihr Lebensende

    www.felinecrf.info

    •  www.diabetes-katzen.net

    www.katzendiabetes.de

    http://www.tierkardiologie.lmu.de/besitzer/katzenkrankheiten.html

    http://www.savannahcat.de/katzenernaehrung.html

    •  http://www.hauspuma.de/Gesundheit/Ernaehrung/trockenfutter.htm

    http://www.maxshouse.com/feline_nutrition.htm

    http://www.wer-weiss-was.de/app/faqs/entry/2262?context=forum)

     

  • Rennmaus

    Als Haustier sind Springmäuse und Rennmäuse  hauptsächlich zum Beobachten geeignet. Sie bleiben meist relativ scheu und lassen sich ungern in die Hand nehmen. Kinder werden daher eher weniger Freude an den Tierchen haben. Manche eignen sich zur Gruppenhaltung , andere sind Einzelgänger und würden sich in der Gruppe erbitterte Kämpfe liefern. Deshalb sollte man sich vor dem Kauf gründlich informieren:

    www.rennmaus.de

    http://www.nagetier-ratgeber.de/nagetiere/springmaus/  http://www.tieranzeigen.at/kleintierlexikon/wuestenspringmaus/.

  • Meerschweinchen

    Die kleinen aufgeweckten Nager, welche ursprünglich aus Südamerika stammen, sind sehr gesellige Tiere. Am liebsten leben sie in größeren gemischten Gruppen (mit kastrierten Böcken) in denen sie sich mit ihrer gurrenden und quiekenden Sprache untereinander verständigen. Die gemeinsame Haltung mit Kaninchen ist bei vorheriger Gewöhnung nicht ausgeschlossen, allerdings geben sie sich alleine nicht viel, daher sollten immer jeweils zwei Tiere einer Gattung ein Pärchen ergeben.

    Da Meerschweinchen für kältere Außentemperaturen körperlich nicht wirklich gerüstet sind kann man sie nur unter strengen Bedingungen in vollkommen isolierten Ställen ganzjährlich im Garten halten. Für die Haltung in Wohnung und Haus eignet sich ein großer Käfig in dem sie sich ausreichend bewegen können. Viele Halter ermöglichen ihren kleinen pelzigen Freunden im Sommer einen schattigen Auslauf im Garten, wobei sie von allen Seiten vor Raubvögeln und Mardern geschützt sein müssen.

    Je älter desto ruhiger und zutraulicher werden die kleinen Nager

    Junge Meerschweinchen sind Menschen gegenüber oft noch sehr scheu und wuselig. Nimmt man sich viel Zeit, lassen sie sich zähmen – hier gilt: die Liebe geht über den Magen.

    Hierfür eignet sich jegliches Grünfutter wie Löwenzahn, Salat, Karotten und Gurken. Für eine ansonsten rundum gesunde Ernährung sorgen frisches Heu, ausreichend Wasser und ab und an ein Zweiglein zum Nagen.

  • Ratte

    Ratten sind bei entsprechender Haltung sehr intelligente und neugierige Tiere. Gerade bei berufstätigen Menschen werden sie als  Haustiere immer beliebter, da sie nahezu den ganzen Tag verschlafen, jedoch in Morgen- und Abendstunden munter werden. Allerdings passen sie sich diesbezüglich ihren Menschen an.

    Beschäftigt man sich viel mit seinen Ratten werden diese meist sehr zutraulich und können sogar einige Kunststücke erlernen.

    Ratten werden lieber in gleichgeschlechtlichen Gruppen gehalten, da sie sonst vereinsamen. Der Käfig sollte möglichst groß und mit vielen Klettermöglichkeiten ausgestattet sein. Hierfür eignet sich auch ein umfunktioniertes Terrarium (Nagarium) in welchem man den kleinen Nagern ein mehrstöckiges und abwechslungsreiches Heim einrichten kann.

    Lässt man seine Ratten auch in der Wohnung frei laufen, muss beachtet werden, dass der Bereich in dem sie sich bewegen können „rattensicher“ gemacht ist. Die kleinen Kletterer neigen nämlich dazu verschiedenste Ecken anzuknabbern und auf ihre Konsistenz zu testen.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:

    http://www.rattenwelt.de/abc.html

  • Schweine

    Gleich ob es sich um ein größeres Hausschwein oder ein Minischwein handelt, Schweine sind von Natur aus in sozialen Verbänden lebende Tiere und sollten niemals einzeln gehalten werden. Ob Eber oder Sau, ein Minipig fühlt sich erst in einer Rotte so richtig wohl. Leider ist die Einzelhaltung von Miniature Pigs bei der privaten und rein hobbymäßig betriebenen Schweinehaltung sehr häufig anzutreffen. Der Leser sollte bedenken, ein Minischwein in Einzelhaltung lebt nicht wesentlich glücklicher als seine Verwandten in den Betrieben der industriellen Schweinemast. Um psychisch bedingten Verhaltensstörungen vorzubeugen, sollten zumindest zwei Sauen oder eine Sau und ein kastrierter Eber gehalten werden. Nicht umsonst heißt es in der Schweinehaltungsverordnung, dass Schweine grundsätzlich so zu halten sind, dass sie zumindest Sichtkontakt zueinander haben.

    Außerdem sollten sowohl Sauen als auch Eber unbedingt kastriert werden. Eber werden im erwachsenen Alter  dominant und aggressiv, Sauen werden alle 3 Wochen rauschig  und sind in diesen Tagen aggressiv und unruhig, durchbrechen alle Zäune auf der Suche nach einem Eber. Diese Kastrationen haben wir als eine der wenigen Kleintierkliniken schon häufig durchgeführt und bieten sie weiterhin als besondere Leistung an.

    Frisch gebackene Schweinehalter wissen zuweilen nicht, dass diese Schweinehaltungsverordnung und weitere Rechtsvorschriften für die private Haltung eines Minnischweins ebenso zutrifft, wie für die landwirtschaftliche Haltung von Schweinen. Auch wenn umgangssprachlich oftmals nur von Minipigs die Rede ist, das Minischwein als solches gibt es nicht, es gibt nur einige speziell gezüchtete kleinere Schweinerassen und Zuchtlinien. Die Rechte und Pflichten eines Halters, sowie die Ansprüche eines Miniaturschweins an eine artgerechte Haltung, sind hingegen von der Rasse weitestgehend unabhängig. Daraus ergibt sich nach der Viehverkehrsordnung, dass jeder Halter eines Minischweins dazu verpflichtet ist, die Haltung von Schweinen beim zuständigen Veterinäramt anzuzeigen und weiterhin der jeweilig zuständigen Tierseuchenkasse zu melden. Nach der Anschaffung eines Schweinchens muss innerhalb von sieben Tagen eine Mitteilung an die zentrale Datenbank HI-Tiere (Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere) zur Erfassung erfolgen.
    Weiterhin besteht für jeden Schweinehalter die Pflicht, seine Tiere durch eine Ohrmarke eindeutig zu kennzeichnen. Die Ohrmarke bei Schweinen ist etwa mit einer Hundemarke vergleichbar. Ob diese Ohrmarken bei der rein privaten Haltung weniger Minischweine unbedingt angebracht werden müssen oder ob eventuell eine sichere Aufbewahrung reicht, kann gegebenenfalls mit dem zuständigen Veterinär abgestimmt werden. 

    Minipig „Frau Wutz“ wurde im September an einem 16,5 kg chweren Gebärmuttertumor operiert und feierte im Dezember wieder Weihnachten.

    http://www.vetmeduni.ac.at/de/schweine/dienstleistungen/klinik/hobbyschweine/

    http://www.minischwein.de/

    http://www.schweinefreunde.de

    http://www.clevere-vierbeiner.de/textseiten/minipighaltung.htm

    http://www.tierschutz-tvt.de/merkblaetter.html

  • Reisevorbereitungen

    Lassen Sie Ihr Tier mit einem Transponder kennzeichnen und registrieren. Durch Speicherung und Kennung mit Angaben zum Tier und Ihrer Anschrift in einem Haustierregister kann das Tier jederzeit identifiziert werden.

    Überprüfen Sie, ob Ihr Hund oder Ihre Katze den korrekten Impfpass (z.B. EU-Heimtierpass) besitzt sowie die Gültigkeit und Aktualität der Eintragungen. Für manche Länder ist eine Bestätigung des Tollwut-Impfschutzes durch eine Blutuntersuchung mit einer Vorlaufzeit von über einem ½ Jahr erforderlich.


    Ein Urlaub mit Hund oder Katze will gut geplant sein. Erfreulich, dass es im In- und Ausland viele tierfreundliche Hotels, Restaurants und Campingplätze gibt, in denen Vierbeiner akzeptiert werden. Es ist jedoch ratsam, sich vorher zu erkundigen, ob Tiere in der Urlaubsunterkunft erwünscht sind.

    Die aktuellen Einreisebestimmungen finden Sie unter folgenden Links. Bitte lassen Sie sich bei Reisen ins südliche Ausland von uns eingehend über Parasiten – und Infektionsprophylaxe beraten.

    http://de.merial.com/SiteCollectionDocuments/MERIAL_ePaper_Reisebroschuere2013/index.html#1

    http://www.petsontour.de